Style-Tipps für Herrenanzüge

Jeder Anlass bedarf eines speziellen Anzugs. Doch selbst wenn man das korrekte Modell hat, heißt das noch lange nicht, dass man damit auch einen guten Eindruck macht. Das Tragen eines Anzugs will gelernt sein.

Im Alltag trägt man meist Ein- oder Zweireiher. Bei Einreihern muss der unterste Knopf offen bleiben, nur bei Zweireihern dürfen alle Knöpfe geschlossen sein. Außer man setzt sich hin, dann darf man sein Sakko (egal ob Ein- oder Zweireiher) natürlich öffnen. Tipp: Zweireiher wirken förmlicher als Einreiher und eignen sich gut, um ein paar überflüssige Pfunde zu kaschieren. Einreiher wirken sportlicher und passen zu fast jedem Anlass.

Dies ist den meisten Männern bekannt, doch was ist mit den Knöpfen am Ärmel? Diesen wird meist nur wenig Beachtung geschenkt, obwohl sie Einiges über den Anzug und seinen Träger verraten. Lässt der Träger den untersten Knopf nämlich offen, so demonstriert er damit, einen besonders wertvollen Anzug zu tragen. Meist handelt es sich um einen Maßanzug. Denn nur bei solchen Modellen lassen sich die Ärmelknöpfe überhaupt öffnen. Bei Konfektionsanzügen werden die Knöpfe meist nur aufgenäht, hier steht die Optik über der Funktionalität. Kenner bemerken jedoch auf einen Blick, worum es sich handelt.

Viel zu oft unterschätzt wird außerdem die Wahl der Strümpfe. Hier gilt: Socken trägt man nur zum Sport, Anzüge hingegen brauchen Kniestrümpfe. Die Farbe sollte etwas dunkler sein als die der Hose, auf keinen Fall heller oder gar weiß. Generell gilt: Schwarz ist meist die richtige Wahl. Leider sieht man es immer wieder, dass Herren in der ersten Reihe ihre Beine übereinander geschlagen haben und zwischen Socken und Hose behaarte Beine hervorschauen. Ersparen Sie sich diese Peinlichkeit und tragen Sie zum Anzug immer Kniestrümpfe!

Auch Hemd und Krawatte spielen eine wichtige Rolle. Mit einem hellblauen oder weißen Hemd liegt man immer richtig, mutige Männer können auch auf ein helles Rosa zurückgreifen. Generell gilt: Dunkler Anzug und helleres Hemd. Die umgedrehte Variante kann aber auch sehr stilvoll und edel wirken. Trägt man einen Anzug mit Muster (Nadelstreifen oder ein kariertes Sakko), sollte man bei Hemd und Krawatte unbedingt auf eine Musterung verzichten, dies wirkt schnell überladen.

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