Der richtige Anzug

Für den ersten Eindruck hat man nur eine Chance. Egal ob Date oder Vorstellungsgespräch, er entscheidet über alles Weitere. Es lohnt sich also, bei der Wahl des richtigen Anzugs ein wenig Zeit zu investieren – ebenso wie in die passenden Accessoires. Sie runden das Outfit ab und entscheiden darüber, ob man overdressed, underdressed oder genau richtig gekleidet ist.

Ein herkömmlicher Anzug besteht aus Sakko und Hose (Zweiteiler), die erweiterte Variante aus Sakko, Hose und Weste (Dreiteiler). Die Wahl des Anzugs, seines Schnitts und seiner Farbe hängt stark von dem Anlass ab, bei dem er getragen werden soll.

Bei geschäftlichen Anlässen sollte man auf einen unifarbenen Anzug in gedeckten Farben zurückgreifen. Das signalisiert Seriosität, Geschmack und Eleganz. Als Farben eigenen sich z.B. Dunkelblau, Grau oder Schwarz. Besonders edel wirkt Anthrazit. Der heute am meisten getragene Anzug ist der Einreiher. Die Ärmel reichen bis zum Handknöchel, das Hemd schaut bei ausgestrecktem Arm etwa einen Zentimeter aus dem Ärmel heraus. Die Hose ist so lang, dass sie mit einem leichten Knick vorne auf dem Schuh aufliegt, der Absatz bleibt sichtbar.

Im Hinblick auf Accessoires sollte man es für den geschäftlichen Anlass nicht übertreiben, hier ist selbstbewusstes Understatement angesagt. Bei der Uhr greift man am besten auf ein Modell mit silber- oder goldfarbenem Ziffernblatt und einem dunklen Lederarmband zurück. Hochwertige Modelle haben oft ein auswechselbares Armband, sodass man für festliche Anlässe auch ein silber- oder goldfarbenes Armband anlegen kann. Generell gilt: Die Farbe der getragenen „Metalle“ sollten übereinstimmen. Trägt man eine silberfarbene Uhr, sollten auch Krawattennadel, Manschettenknöpfe etc. in dieser Farbe gehalten sein.

Für Anlässe, die über das Tägliche hinausgehen, wie etwa Hochzeiten, besondere Diners o.ä., greift man am besten auf einen Nadelstreifenanzug zurück. Er signalisiert Festlichkeit und Eleganz. Hier muss man jedoch besonders auf die Wahl der Krawatte und des Hemdes achten. Wenn man das Gegenüber nicht gerade hypnotisieren will, sind gestreifte Krawatten oder Hemden bei einem Nadelstreifenanzug tabu. Besser eignen sich unifarbene Modelle im Ton des Anzugs oder im starken Kontrast dazu (z.B. schwarzer Nadelstreifenanzug – weißes Hemd – schwarze Krawatte). In Sachen Accessoires kann man hier ruhig ein wenig mehr auflegen und auf gold- oder silberfahrebene Uhren zurückgreifen. Besonders edel wirkt auch ein Einstecktuch in der Farbe der Krawatte.

Festliche Diners, Galas oder Bälle bedürfen eines ganz besonderen Anzugs. Hier kommen Smokings oder Fracks zum Einsatz. Meist wird bei solchen Anlässen schon in der Einladung vermerkt, welcher Dresscode geeignet ist. Zeigen Sie dem Gastgeber Ihre Wertschätzung, indem Sie sich danach richten. In Sachen Schmuck und Accessoires sind hier keine Grenzen gesetzt. Besonders edel wirken Einstecktücher und Krawattenschals in Satin. Sie verleihen dem Outfit eine edle Note und besondere Eleganz. Wer besonders mutig ist, kann auch einen Kummerbund tragen.

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